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Theater-AG

Schule mit Gruselfaktor

Die Theater – AG der Lüdertalschule Großenlüder präsentierte ihr erstes Stück

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„Ein (Biss-) chen anders ging es vergangene Woche an der Lüdertalschule in Großenlüder zu. Blutrünstige Vampirmädchen nahmen die Zuschauer mit in die Welt der Untoten. Die erst kürzlich renovierte Bühne, mit neuer Licht- und Tontechnik,  rückte die einzelnen Schauspieler in das richtige Licht. Finstere Gestalten in perfekter Maske und Kostüm huschten über die Bühne und durch das Publikum. Hautnah konnte man im Anschluss mit den Profis sprechen und sich sogar mit dem Lieblingsstar fotografieren lassen.

Anouk (Stella Hasenauer) wohnt in einer einsamen Wohngegend und hat niemanden zum Spielen, bis eines Tages Kimba (Nathalie Kern) mit ihrem Bruder Gregor (Marc Dimmerling) in die Nachbarschaft zieht. Die beiden Mädchen freunden sich an. Schnell merkt Anouk, dass ihre neue Nachbarin ein bisschen anders ist und bekommt Zweifel. Die drei Cousinen Miranda (Lara Hofmann), Vivian (Luisa Weber) und Tinka (Lucy-Malin Hoyer) sowie der etwas trottelige Cousin Igor (Noah Schroth) machen die Situation nicht besser. Anouk begibt sich mehrmals in Gefahr, bis sie Kimba schließlich zur Rede stellt und erfährt, dass diese von dem Fluch, ein Vampir zu sein, befreit werden möchte. Hierfür benötigt sie allerdings eine „echte“ Menschenfreundin. Igor entpuppt sich als Vampirjäger Van Helsing, der Anouk schließlich das Leben rettet. Am Ende steht Anouk zu Kimba und nennt sie ihre Freundin, wodurch diese endlich wieder ein normales Leben führen kann.

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Insgesamt vier Mal wurde das 60 minütige Stück in der letzten Woche aufgeführt. Bei freiem Eintritt waren die ca. 120 Plätze in der Aula stets gut belegt. Zur Premiere am Dienstag, dem 22.11.2016, waren die Grundschulen aus dem näheren Umkreis geladen. Nachdem die Auftaktveranstaltung als gelungen erklärt wurde, fiel die erste Anspannung von den Schauspielern ab und sie präsentierten sich weiterhin äußerst professionell, so die Zuschauer.

Am Mittwoch, dem 23.11. bekamen die Klassen 5-7 sowie eine Klasse 8 der Lüdertalschule eine Vormittagsvorstellung geboten und abends waren dann die Klassen 8-10 mit Eltern und allen Interessierten geladen. Besonders gefreut hat uns, dass die Ortsvorsteher von Großenlüder, Herr Hübl, und aus Müs, Herr Keller, nebst Gattinnen, sowie Herr Leister von der Bürgerstiftung der Einladung gefolgt waren und zu den Besuchern zählten.

Eine vierte und letzte Vorstellung gab es am Donnerstagabend, wonach sich alle Akteure für ein Jahr verabschiedeten. Über Ideen für das nächste Stück wurde noch nichts bekanntgegeben. „Es soll eine Überraschung sein“, so Herr Pfaff im Interview.

Sicherlich wird die Theater–AG im nächsten Jahr einige neue Schülerinnen und Schüler verzeichnen. Viele erkundigten sich nach den Vorstellungen, einige stehen bereits in der Warteschleife.

Ein herzliches Dankeschön an der Stelle auch an die Bühnentechniker. Vier Schülerinnen kümmerten sich perfekt abgestimmt um den Vorhang, das Bühnenbild  und den richtigen Einsatz der Figuren. Lisa Marie Seifert übernahm zusätzlich das Amt der Souffleuse, hatte jedoch nach eigener Aussage sehr wenig zu tun. Lob und Anerkennung an die Schauspieler, die ihre Texte demnach lückenlos beherrschten.

Zuletzt noch einen großen Dank an Herrn Möller, der viel Zeit in die Ton- und Lichttechnik investierte, sodass alle Mikros abgestimmt waren, die Vampirstimmen in besonders gruseligem Klang ertönten und Lichtakzente punktgenau gesetzt werden konnten. Ein ebenso großes Dankeschön gilt Frau Hamel-Schuchard, die für die Maske verantwortlich war und aus den Kindern blasshäutige Wesen mit schwarzen Ringen untern den Augen machte, die mit furchteinflößenden langen Krallen nach dem Leben von Anouk trachteten.

 Spenden, statt Eintrittsgelder, brachten einen zusätzlichen Erlös finanzieller Art. Diesen spenden die Schülerinnen und Schüler anlässlich einer Aktion der Fuldaer Tafel „Kinder beschenken Kinder“. Hier sammelten die Kinder des katholischen Religionskurses Klasse 6 von anderen Kindern gut erhaltene Spiele und Bücher, die vom stellvertretenden Vereinsvorsitzenden des Fuldaer Tafel e.V. Herrn Wolfgang Arnold dankbar entgegengenommen wurden.

 

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